Meine FFs and ME

Eiskaltes Herz

 

Hier meine Erste, viel Spaß!

Prolog-abgeschlossen

Kapitel 1-abgeschlossen

Kapitel 2-nicht abgeschlossen

 

 

Eiskaltes Herz

Die Suche nach dir

 

Prolog

"Siehst du etwas hinter mir?", fragte ein kühl wirkendes Mädchen einen Jungen, der ungefähr 5m weiter weg stand. Sie zeigte nach hinten auf einen Herbstlaubwald und fuhr fort:"außer Wald?" Ihre Haare wehen im Wind und es herrschte eine angsteinflößende Stille. Ihr blassblaues Haar wehte im Wind und sie sah den Jungen durchdringend an. "N-nei-nein",brachte der Junge stotternd als Antwort hervor. "Tja, du wohl auch nicht", seufzte sie wendete für eine kurze Zeit den Blickkontakt ab. Plötzlich drehte sie sich um ging auf den Jungen zu und tippte mit Zeige- und Mittelfinger gegen seine Stirn und er fiel ohne ein weiteres Wort um, löste sich auf und landete seelenruhig auf seinem Bett in seinem Zimmer ohne einen Gedanken an den vorherigen Vorfall.

 

 

Kapitel 1: Abschied...oder doch nicht?

"Haaa...", seufzte Yuki, band ihr eisblauen Haare zu und fragte Tsubasa, ihren Drachen:"das war der letzte, oder?" Sie sah zu ihr rüber. Tsubasa, ein anmutiger hellblauer Drache, nickte:"Ja, das war er. Du musst dich bald von der Stadt trennen. Ich fand die Stadt im Allgemeinen ganz gut. So friedlich und ruhig..." Yuki schüttelte ihren Kopf und ging zu der Stelle, wo der Junge von vorhin stand. Es war hier in der Tat friedlich, aber in der Schule umlagerten sie alle und stellten idiotische Fragen wie "Deine Haarfarbe ist ja ungewöhnlich. Hast du sie dir gefärbt?" oder "Boah, du kannst aber toll malen. Wie machst du das?" oder aber auch "Du hast ja einen schönen Ring. Ist er von deinem Freund?..." und und und. Als sie aber an diese Fragen dachte und auch an die Ringfrage, sah sie ihren berühmtberüchtigten Ring an. Silbern mit abwechselnd hellblauen und eisblauen Steinchen verziert. Diesen Ring hatte Yuki nicht von irgendeinen imigären Freund sondern von ihren Eltern bekommen als Tsubasa schlüpfte. Von dem Tag an hatte sie aber nicht nur diesen wunderschönen Ring sondern es wurden ihre Gefühle wie Eis gefroren. Geblieben ist nur ihre von außen hin menschliche Hülle, in der aber kein Stück menschlisches wie Freude oder Trauer übrig geblieben ist. Nur einer kann sie aber befreien, nämlich ihr Partner.

Yuki ging ins Haus, um sich etwas frisch zu machen und einen Teil ihrer Sachen zu packen.

Am nächsten Tag fing Yuki's Tag alles andere als ruhig an. Als sie die Klasse betrat, fingen schon die ersten Fragen an:"Waaas?! Stimmt das, dass du die Schule wechseln willst?". Diese Frage stellte die stellvertretende Klassensprecherin Luna sie. "Aber was soll ich den ohne dich machen? Du bist doch die viel bessere Klassensprecherin als ich!!! Was soll ich nur tun???!!!", fing sie hysterisch an. Es stimmte in der Tat, sie war Klassensprecherin der 10. und am qualifiziertesten für den Schülersprecher-Posten, aber das interessiert sie nur wenig. "Ja, es stimmt, was ist so schlimm daran?", fragte Yuki gelangweilt. Man, die nervt vielleicht!, dachte Yuki nur.

Aber auch die Jungs machten lange Gesichter, als sie hörten, dass das stimmte. Anscheinend hatten sich manche Hoffnungen gemacht, doch mal bei ihr zu landen. Wie schwachsinnig!, dachte Yuki auch hier.

"Ruhe!", rief der gerade eintreffende Hr. Minnosuke. Alle verstummten und gingen zügig zu ihren Plätzen, da er ein sehr gefürchteter Lehrer war, aber wenn man leise genug war, war er sehr nett.

"Ich habe eine Mitteilung zu machen", sagte er zu seinen Schülern,"Ihr werdet einen neuen Mitschüler kriegen"

 

Kapitel 2: Der Neue und längst vergessene Gefühle

Sie wurde hellhörig. Wir kriegen einen Neuen?! Sie schickte diese Erkenntnis gleich an Tsubasa mit Gedanken. Mal gucken, was sie sagt, dachte sie. Alle tuschelten darüber, nur sie tat so, also ob es sie überhaupt nicht interessieren würde. Er kam rein. „Darf ich vorstellen: Shinosuke Harasao. Stell dich doch mal selbst vor, Harasao-kun“, sagte Hr. Minnosuke und schob den Jungen in die neue Klassengemeinschaft etwas noch vorne. Er hatte braune Haare, Augen und ein schüchternes Lächeln im Moment. „Hallo, ich bin wir schon gesagt, Shinosuke Harasao, aber ihr könnt mich ruhig nur Shinosuke oder Shinosuke-kun oder was auch immer nennen. Auf gute Zusammenarbeit“, sagte er und verbeugte sich. Aha, ein schüchterner Junge, der Typ, der immer offener wird, wenn er einige Tage bleibt, fasste sie zusammen.

Nach ein paar Tagen war es dann auch so. Er schloss sich immer mehr der Gemeinde an und hatte sogar schon ein paar Verehrerinnen und manche sagen auch noch zu Yuki: „Wenn du und Shinosuke-kun zusammenkommt, dann seid ihr bestimmt DAS Traumpaar der Schule“ und fingen an, blöde zu kichern. Lächerlich, war das einige Wort, das Yuki dazu einfiel. Als ob das Aussehen mit den Gefühlen gleichwertig wäre. Obwohl, ich sollte es ja am schlechtesten wissen...und dann noch sowas von mir geben! Sie war verwirrt über sich selbst.

Na ja, mir ist es ja sowieso egal, also, was soll's?

So verstrichen Tage, jeder Tag gleich.

Das Kulturfestival der Schule trat wohl oder übel näher. Yuki fand es nie gerade 'berauschend', jeden Tag hin und her zu huschen. Sie mied es, mit zu machen und so und tat immer desinteressiert. Dieses Jahr wollte die Klasse 2-D, Yuki's Klasse, ein Konzert geben. Danach sollte es noch ein öffentliches Karaoke geben. Das hörte sich vorerst nicht so schlimm an, aber der neugewählte Klassensprecher Shinosuke hatte angeordnet, mit einem abwesenden Kopfnicken der Klassensprecherin Yuki, die natürlich nicht wusste, wozu sie gerade ihre Bestätigung gab, dass jeder aus der 2-D mindestens einmal beim Karaoke singen sollten. Die Besten aus der Klasse sollten dann auf dem Konzert auftreten und das beste Mädchen und der beste Junge singen dann nochmals ein Duett.

Yuki war völlig aus der Fassung, was eigentlich nicht passiert, als sie das hörte: „WAS?! Och neee...hätte ich doch zugehört!“ Und so schob die sonst so kühle Yuki den Rest des Tages Trübsal.

 

 

 

 

 

 

 

Fortsetzung folgt...