Die Worte 'Ich liebe dich'
Dies ist eine Kurzgeschichte, die ich mir für meinen Schreib-WB ausgedacht habe.
Es wäre glaube ich besser, wenn ihr die Story erst lest, wenn sie fertig ist.
Ist kitschiger als alle anderen Storys von mir, denke ich...
Kleiner Prolog-abgeschlossen
Gesamte Geschichte-nicht abgeschlossen
Die Worte ‘Ich liebe dich’
Ich singe, bis meine Worte dich erreichen
In einer längst vergessenen Zeit lebte ein junger Herr eine tragische Zeit durch. Seine geliebte Maid Sazuki ist vor 3 Tagen verstorben und sein Vater hatte schon eine neue eingestellt, an die er sich einfach nicht zu gewöhnen mag. Er hieß Itsuki.
Kazuki
Hallo, ich bin Kazuki und bin heute bei einem suuuuper mürrischen Chef eingestellt worden. Wie ätzend. Trotzdem mag ich ihn irgendwie. Er hat eine so ruhige und ausgeglichene Ausstrahlung, sodass ich gerne bei ihm arbeite. Ich hatte auch so ein Gerücht gehört über meinen Herrn, er sollte etwas mit seiner alten Maid gehabt haben und ich solle mich vor ihm in Acht nehmen. Was für ein Quatsch! Kann zwar sein, das er deswegen so mürrisch ist, da sie ja vor 1 Woche an einer Attentat gestorben ist, aber nun ja, der Herr muss sich damit mal umzugehen wissen.
Eines Tages, als ich im Garten die Hecken zurechtschnitt, während ich auch noch die Pflanzen goss mit Magie, fiel es mir siedend wieder ein. Der Herr hat doch in 2 Wochen Geburtstag! Und es ist ausgerechnet auch noch sein 17. Geburtstag, der hat bei uns eine unglaublich wichtige Bedeutung für uns. Da wählt er nämlich seine Geliebte und Gemahlin auf Lebzeiten aus. Hui, wahrscheinlich werden sich die Edelfrauen nur so auftakeln, oh je. Ich seufzte. Plötzlich rief da jemand hinter mir:”Hey, was seufzt du so?” Mein Herr! “Hast du etwa auch gerade an meinen 17. Geburtstag gedacht? Nervig, was?”, sagte er gleichgültig und schnupperte an einer Blume, die er gerade mal so eben fand.
“Werter Herr, was wünschen Sie sich auf dem Bankett?”, fragte ich und verbeugte mich nach alter Manier. “Warum so förmlich heute?”, fragte er belustigt als er mich in dieser niederen Haltung sah. Eine Wutfalte auf meinen Gesicht erschien und eine kleine Ohrfeige machte sich gerade rot sichtbar auf der Wange meines Herrn, der auch leider mein alter Kindheitsfreund war. Er fing an zu lachen. “So sollte die Kazuki sein, die ich kenne”, rief er leise, lachte weiter. Meine Zornesfalte machte sich gerade breit auf meinem Gesicht, aber ich behielt die Kontrolle und ließ die Gießkanne weiter über die Blumen schweben und die Schere erledigte den Rest der Hecke von allein. Als ich mich vergewissert habe, das die beiden auch ihre Arbeit verrichteten, zückte ich einen Notizblock und Stift raus: “Also, nun, mein lieber Itsuki, was ist nun dein Bankettwunsch und der Herr des Hauses lässt fragen, ob du dich schon entschieden hast.” Er lief hin und her, hin und her, mir wurde ja beinahe schwindelig!
Aber nach einer kurzen Weile sagte er:”Ich hätte gern Spaghetti Bolognese nach alter Art und ich möchte, das du auf meiner Feier singst.” Er hörte auf, rumzulaufen und starrte mich nur ernst an. Ich errötete leicht, aber das verschwand nach einer Weile wieder. “Wieso?”, fragte ich leicht gereizt, denn ich hasste es, vor großen Publikum zu singen, wenn es keinen richtigen Grund gab. “Pfff…das weißt du nicht mehr?”, sagte er kalt und ging. Natürlich wusste ich das noch! Also hatte ich wohl keine andere Wahl, ich musste singen. Was für eine Qual.
Die 1 Woche verbrachte ich im Wald, weswegen sag ich euch noch nicht.
Die 2. Woche verbrach ich dann im Schloss, wegen den Vorbereitungen.
Mittendrin traf ich dann auch wieder Itsuki: “Hey, Itsuki! Warte mal!” Ich rief ihm das beim vorbeigehen zu, aber er reagierte nicht. So ging das jetzt schon die ganzen 2 Wochen lang, seitdem ich in auf seinen Geburtstag angesprochen hab. Er rempelte mich an und dabei fiel ein Zettel runter, ab mich adressiert.
In meinem Zimmer am Abend öffnete ich in schließlich. “Komm heute um Mitternacht auf das Dach. Itsuki”, las ich vor, als ich dabei war, meine 2 Zöpfe zu lösen, die ich immer im Dienst trug. Der erlaubt sich aber was!, dachte ich ein wenig verärgert, aber ich freute mich auch, das er wieder einigermaßen normal war. Also zog ich mich rasch in ein leichtes Sommerkleid und schleichte mich nach oben.
Oben stand er dann, wie ein einsamer Wolf. “Da bist du ja”, sagte er, “ist der Himmel nicht schön?” Er blickte sehnsuchtsvoll nach oben. Ich kam zu ihm und setzte mich neben ihm und schaute auch herauf. Aber und aber viele Sternchen waren zu sehen. Plötzlich fühlte ich, das auch Itsuki sich hingesetzt hat. Er umarmte mich. Von hinten. Ich spürte, wie ich rot anlief. Hilfe!
“Bitte...bleib...immer...bei...mir”, sagte er müde und schlief schließlich ein. Na toll! Ich hatte einen schlafenden Jungen auf meinen Rücken und er ließ seine Arme auch nicht von mir los. So teleportierte ich uns leise ihn sein Gemach, aber er ließ mich immer noch nicht los...
Erst um Mitternacht war er dann so tief im Schlaf versunken, das er die Arme lockerte. Puh! Aber ich blieb bei ihm am Bett und schlief dann dort ein.
Am nächsten Morgen war es dann so weit. Itsukis 17. Geburtstag. Ich musste an seine Worte von gestern denken. Und dann fragte ich mich: Wo war ich denn? Dann fiel mir es wieder ein! Am Morgen um 5 oder so Uhr hatte der Herr mich in mein Gemach transportiert, damit es keinen Skandal gibts.
Gott sei dank!
Ich zog mich schnell um und guckte mich überall um. Massen von gestressten Leuten waren da.
Ich ging in die Küche, um das gewählte Essen vorzubereiten. Ich zauberte mir tonnenweise Nudeln aus der Vorratskammer herbei und noch die Tomanten. Ich kochte die Nudeln und sang dabei fröhlich vor mich her. Leider bemerkte ich Itsuki erst, als er sich schon sich von hinten an mich klammerte. Ich wurde rot, sehr sogar. Mist! “Was willst du hier?”, fragte ich genervt, als ich mich wieder gefangen hatte.
Fortsetzung folgt...

